SmartCare - Eyetracking in Healthcare-Umgebungen

Thema: EyeTracking zur Steuerung von SmartHome Software in Healthcare-Umgebungen

Projektvolumen: 49.000,00 €

Fördersumme: 25.000,00€

Förderung: Prof. Dr. Werner Petersen- Stiftung

Laufzeit: 01.01.2025 - 31.12.2026

Projektleitung: Prof. Dr. Florian Schatz

Projektpartner: Fachhochschule Kiel, Hospiz Kieler Förde

Kurzfassung: Zielsetzung des Projektes ist die Entwicklung eines datenschutzkonformen, offlinefähigen EyeTracking-Systems zur Steuerung eines Pflege-SmartHomes mit den Augen für ALS-Patient*innen und andere Pflegebedürftige. Aufgebaut werden soll die Forschung auf das in den letzten Jahren entwickelte innovative Pflege-SmartHome-System, das per Sprachsteuerung und Tablet gesteuert werden kann und vollständig offline arbeitet. Die Grundidee besteht darin, ein barrierefreies, datenschutzkonformes System anzubieten, das keine Anbindung an Web-Services benötigt und gleichzeitig die Privatsphäre der Nutzer*innen in einem hoch sensiblen Umfeld wahrt. Ziel des Forschungsprojekts ist es, dieses System um die Möglichkeit der Augensteuerung zu erweitern, um insbesondere ALS-Patient*innen und anderen Personen mit eingeschränkter Mobilität eine autonome Steuerung ihres Umfelds durch Augenbewegungen zu ermöglichen.

Durch die Integration von EyeTracking-Geräten und dazugehörigem Zubehör sollen folgende Fragestellungen adressiert werden:

1. Technische Integration: Wie können EyeTracking-Systeme mit den bestehenden SmartHome-Komponenten kombiniert werden, um eine robuste und intuitive Steuerung von Geräten wie Licht, Fernseher oder Radio zu ermöglichen?

2. Entwicklung nutzerfreundlicher Interaktionsmuster: Welche Interaktionsmuster eignen sich, um eine barrierefreie Nutzung für Nicht-Power-User zu gewährleisten? Dabei stehen die Sensitivität und Spezifität der Augensteuerung im Fokus, um Fehlbedienungen zu minimieren.

3. Datenschutz und Privatsphäre: Wie kann eine vollständig offline arbeitende Lösung implementiert werden, die den hohen Anforderungen an den Schutz sensibler Daten im Pflegekontext gerecht wird?

Das Projekt wird in enger Kooperation mit dem Hospiz Kieler Förde durchgeführt, um die entwickelten Lösungen sowohl unter Labor- als auch unter Praxisbedingungen zu erproben. Die Erkenntnisse sollen direkt in die Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen einfließen.