Thema: Entwässerung von Biomasse mit maximaler Energieeffizienz (biomassmax)

Finanzierung: Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH)

Forschungskennzahl: 8/12-27

Fördersumme: 147.954 €

Laufzeit: 01.06.2017 bis 15.09.2019

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Jan Henrik Weychardt

Kooperationspartner: Bi.En GmbH & Co. KG

Kurzfassung: Im Rahmen dieses Projektes soll ein Prozessschritt innerhalb der Nutzbarmachung von Biomasse als Brennstoff optimiert werden: Nach einer zur Schadstoffausfällung erforderlichen Flüssigkeitsphase im Prozess muss die Biomasse entwässert werden, was bisher nur mit Maschinen gelang, die entweder prinzipbedingt einen zu hohen Energieverbrauch und Verschleiß hatten (Schneckenpresse) oder zum Dichtsetzen von Lochsieben und Abläufen neigten (Pressen mit perforierten Walzen). Es gibt jedoch einfachere mechanische Konzepte zum Entwässern, die diese Probleme umgehen. Eines wurde vom Vorhabenpartner in Form einer maßgeblich veränderten Walzenpresse patentiert.

Als Vorhabenziel wurde gesteckt, die Pressverhältnisse im Walzenspalt dahingehend zu untersuchen, dass für den Prozess optimale geometrische Bedingungen gefunden werden, um den Energieaufwand bei der Herstellung von Brennstoffen und Substraten für Biogasanlagen deutlich zu senken. So kann ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen geleistet und die Energiewende noch klima- und umweltfreundlicher gestaltet werden. Die Ergebnisse werden auf andere verdichtende Konzepte zur Entwässerung übertragbar sein.

Mit Hilfe der neu zu entwickelnden Technologie soll eine deutlich energieeffizientere Methode zur Entwässerung nicht nur von Biomasse sondern auch von z.B. Landschaftspflegematerial, Straßenbegleitgrün und Treibsel entwickelt werden.