Feuer

Windenergieanlagen erzeugen nicht nur Strom. Sie ziehen ihn auch an – in Form von Blitzen. Deshalb brauchen sie besondere Schutzvorrichtungen – und die können im Labor für Hochspannung und Blitzstrom des FuE-Zentrums FH Kiel GmbH geprüft und bewertet werden. Das Labor verfügt über eine leistungsstarke technische Ausstattung, die die Durchführung nahezu jeder Norm- und Entwicklungsprüfung erlaubt.

Viele namhafte Unternehmen wie Phoenix Contact GmbH & CO. KG, Nexans Deutschland GmbH, Adwen Blades GmbH oder Nordex Energy GmbH lassen im Labor ihre Bauteile mit Blitzstrom beschießen. Mittels der Ergebnisse werden Blitzschutzkonzepte und Blitzschutzausrüstungen kritischer Blitzstromübertragungsstellen entwickelt.

Dr.-Ing. Kay Rethmeier, Professor am Fachbereich Informatik und Elektrotechnik, und seine Mitarbeiter simulieren im Blitzlabor die Naturgewalten und die Folgen, wenn bis zu 300.000 Ampere durch sensible Bauteile fahren. So ist die Windenergieanlage auch auf heftigste Blitzeinschläge gut vorbereitet.